Am 9. Mai 2026 fand das inzwischen 11. BarCamp Bonn statt. Als Veranstalter blickt man einem solchen Tag natürlich immer mit einer Mischung aus Vorfreude und Spannung entgegen. Umso schöner ist es, wenn man am Abend auf ein rundum gelungenes Event zurückschauen kann. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war auch diesmal die Location: Wir waren bereits zum zweiten Mal bei den Freunden von cronn am Bonner Bogen zu Gast. Die herzliche Gastfreundschaft trug spürbar zur guten Laune aller Beteiligten bei und das hervorragende Frühlingswetter tat sein Übriges, sodass die Dachterrasse durchgehend ein beliebter Treffpunkt für Gespräche war.
Viele spannende Inhalte
Inhaltlich präsentierte sich das BarCamp wie gewohnt themenoffen. Für diese Ausgabe hatten wir uns jedoch im Vorfeld einen besonderen Schwerpunkt gesetzt und gezielt Akteure aus den Bereichen Brauchtum, Vereine und Ehrenamt eingeladen. Es hat mich außerordentlich gefreut, dass viele Vereinsvertreter*innen diesem Aufruf gefolgt sind und eigene Sessions zu ihren spezifischen Herausforderungen eingebracht haben. Darüber hinaus war das Sessionboard mit den Beiträgen der exakt 101 Teilnehmenden so prall gefüllt, dass Sascha und ich unsere eigenen Themen gar nicht mehr unterbringen konnten – ein Luxusproblem, das genau den Kern eines gelungenen BarCamps trifft.
Die Bandbreite der Diskussionen war auch in diesem Jahr bemerkenswert. Neben gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zum Zusammenhalt oder der Suche nach dem Sinn des Lebens wurden zukunftsweisende Themen wie das Klima, Künstliche Intelligenz, Roboter und Gamification diskutiert. Auch schwere Kost, wie der persönliche Bericht über eine Krebserkrankung, fand ihren berechtigten Platz, ebenso wie leichtere Programmpunkte, darunter ein von mir eingeschmuggeltes Social-Media-Quiz oder ein Strickkurs.



Wo sind die gefüllten Paprika?
Einziger Wermutstropfen einer ansonsten hervorragenden Veranstaltung war das etwas knapp bemessene Essen. In Zeiten schwankender Teilnehmenden-Zahlen ist die Kalkulation der Show-up-Raten eine große Herausforderung. Dass wir in diesem Jahr eine No-Show-Quote von lediglich rund 15 Prozent verzeichnen durften, ist ein großartiges Signal für das Format und dient uns als wertvolle Referenz für die Zukunft. Da ich es jedoch höchstpersönlich war, der im Vorfeld mit einer höheren Ausfallquote gerechnet und die Planung entsprechend beeinflusst hat, möchte ich mich an dieser Stelle aufrichtig bei allen entschuldigen, die keine volle Portion mehr erhalten haben.
Abschließend gilt mein ausdrücklicher Dank all jenen, die diesen Tag möglich gemacht haben: den engagierten Teilnehmenden und Sessiongebenden, den treuen Sponsorinnen und Sponsoren sowie Denise und dem gesamten Team von cronn für die erneute Aufnahme. Ein ganz besonderer Dank geht an das Team von Bonn.digital, insbesondere an Johanna, die im Hintergrund alle organisatorischen Fäden so professionell zusammengehalten hat, dass Sascha und ich auf der Bühne leichtes Spiel hatten.







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