„Viral“ durch gutes Community Management

Aktiv zuhören, kreativ mitmachen

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Es ist etwas, das wir unseren Kunden immer wieder predigen: Nur, wer am Puls der Zeit ist, sein Ohr an der Community hat und in Social Media zuhört, kann auch mal einen dieser ominösen „viralen Hits“ landen. Das heißt kurz gesagt: Man erlangt eine große Aufmerksamkeit über die eigenen Möglichkeiten hinaus, weil der Inhalt über Social Media vielfach geteilt wird und sich die Reichweite dadurch multipliziert. (Wir schreiben daher bewusst „viral“ in Anführungszeichen.)

Einmal hat es bei uns schon geklappt, als Sascha den „America first, Germany second“-Trend aufgriff und „America first, Germany second, Bonn capital“ erstellt hat. Wir berichteten. Hier haben wir schon mal bewiesen, dass mit dem richtigen Bauchgefühl ein Mem auch lokale Tragweite bekommen kann, wenn wir der Grundidee unseren eigenen kreativen Schuss dazu geben. Natürlich weiß man vorher nicht, ob das auch so klappt wie geplant, es kann auch Nebenwirkungen haben, wenn sich zum Beispiel Personen ohne Absicht beleidigt fühlen.

Fast mit Ansage – und zugegebenermaßen mit weniger Aufwand als beim Video – sind wir gestern auf einen anderen Zug aufgesprungen, der gerade durch das deutsche Internet fährt: Landkarten mit humoristischen Aufteilungen (z.B. Norddeutschland, Bayern, NRW, einige weitere). Das Thema ist natürlich für Bonn.digital besonders geeignet, denn Bonn kann man super aufteilen. Aufgrund des guten Bauchgefühls haben wir dann einfach mal gemacht:

Sechs Umrisse von Bonn in bunten Farben, die Unterschiede erklären. Leider zu umfangreich, um das hier zu schreiben. Tut mir leid.

Wichtig ist bei so einer Aktion nicht nur der Inhalt (den haben wir in einem halbstündigen Brainstorming im Team erarbeitet, die Grafikerstellung kostete dann noch einmal gut zwei Stunden). Der Zeitpunkt ist ebenfalls zu beachten. Jetzt, da der Trend gerade beginnt, mussten wir aufspringen und die hervorragende Idee (hatte sie der NDR zuerst?) adaptieren. Wenn wir uns noch ein paar Tage Zeit gelassen hätten, wäre uns vielleicht jemand zuvor gekommen oder einfach das Momentum verflogen. Zum Glück haben wir keine langen Abstimmungsketten und Freigabeprozesse, die in manch großen Unternehmen Social-Media-Managern die Freiräume für solchen kreativen Ideen begrenzen.

So konnten wir innerhalb von 24 Stunden fast 60.000 Menschen alleine via Facebook erreichen. Das ist rechnerisch mehr als jede/r sechste Bonner/in. Zu verdanken haben wir das zahlreichen Facebookern, die das Posting teilten, insbesondere durch die Gruppen „Du kommst aus Bonn, wenn …“ und „Nett-Werk Bonn“.

Wir freuen uns über die ausnahmslos positiven Reaktionen! Und ganz ehrlich: Ein bisschen Spaß hat’s auch gemacht.

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